Eine der typischen Problemzonen des Mannes ist
der Brustansatz - auch Gynäkomastie genannt.
Er kann entweder die Folge deutlichen übergewichts
sein oder auch nach einer Gewichtsabnahme übrig bleiben. Oder
der Brustansatz besteht schon seit Pubertätszeiten und ist nicht
verschwunden.
Zur Abgrenzung krankhafter Prozesse muss zunächst
eine ärztliche Untersuchung der Brust erfolgen. Es wird hierbei
nach einer krankhaften, bei Männern nicht natürlichen Vergrößerung
des Drüsenkörpers gesucht.
In der Regel ist dies aber nicht der Fall und es
handelt sich überwiegend um eine Vermehrung des Fettgewebes. Dieses lässt
sich sehr schön durch eine Fettabsaugung entfernen.
Die Fettabsaugung an der Brust kann ambulant und
in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Hierzu
wird im sogenannten Tumeszenzverfahren die örtliche Betäubung
und ein Medikament gegen Blutungen in das Fettgewebe der Brust eingebracht.
Dieser Vorgang ist etwas unangenehm aber nicht schmerzhaft. Um Ihnen
die Behandlung so angenehm wie möglich zu machen,
erhalten Sie ein Medikament zu Ihrer Entspannung.
Nach einer Wartezeit von ca. einer halben Stunde
(Einwirkzeit der eingebrachten Medikamente) wird mit dünnen
Absaugkanülen das Fettgewebe der Brust entfernt.
Durch die Behandlung wird ein Straffungsreiz auf
die Brusthaut ausgeübt. Dieser führt dazu, dass die nach
der Absaugung überschüssige Haut sich im weiteren Verlauf
weitestgehend strafft.
Nur in wenigen Fällen muss anschließend
die Brusthaut gestrafft werden. Sollte dies der Fall sein wäre
eine zusätzliche Narbe um den Brustwarzenhof die Folge. Auch diese
Behandlung kann in örtlicher Betäubung durchgeführt
werden.